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FW 2010
 
 
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In seiner Arbeit „Zehn Bücher über die Baukunst“ stellte Leon Battista Alberti die Frage,
ob, wenn eine Stadt wie ein großes Haus sei und ein Haus wiederum wie eine kleine Stadt sei, man da nicht die Glieder des Hauses als kleine Wohnungen bezeichnen könne?

Der Prada-Showroom ist die Abstraktion einer Stadt. Städtische Einrichtungen wie Kinos, Bars, Parks usw. werden in generischer Form nachgebaut. Gleichzeitig wird auch die häusliche Dimension mit ihrer dunklen, gemütlichen und launigen Atmosphäre eingefangen.

Zu den urbanen Elementen gehören: eine Bar mit industriellem Riffelblech; die Werbung eines Schönheitssalons für surreale Produkte; eine Musikhalle aus rosa Schaumstoff; ein Newscenter, das mehrdeutige Listen ausstellt; eine Tribüne für die Zuschauer; ein Fußboden von Prada Galleria im Schachbrettmuster; ein Kino mit seinen aufsteigenden Sitzreihen; ein künstlicher Central Park aus grünem Kunstharz; ein Kiosk; die Straße mit ihrer gewohnten Beschilderung; die Projektionen im Public-Viewing-Bereich.

Doch gleichzeitig entsteht auch die private Atmosphäre: die schwarz gestrichenen und tapezierten Flächen; der aufsteigende Rauch; die intime Filmvorführung, in der uns die Protagonisten an ihren Träumen und Ängsten teilhaben lassen.

Die Models (oder vielleicht besser: die Einwohner?) gehen durch diese kleine Stadt und dieses große Haus, als würden wir selbst dadurch zum Spiegel des Wunsches, diese Momente des Lebens selbst zu erleben.
                
Autoren: OMA

 
 
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